SV Lindwedel-Hope e. V.

 

 

Vereinssatzung SV Lindwedel- Hope e.V.

 Entwurf Stand: 09. März 2019 

I. Allgemeine Bestimmungen

§ 1 Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen "Sportverein Lindwedel - Hope e.V." und hat 

seinen Sitz in Lindwedel.

2. Die Farben des Vereins sind blau-weiß.

3. Gründungstag des Vereins ist der 15. Februar 1946.

 4. Der Verein ist in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes (Walsrode,  Nr.: 727) eingetragen.

§ 2 Zweck

 1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2. Vornehmliche Aufgabe des Vereins ist, Sport zu betreiben und in seiner Gesamtheit zu fördern.

3. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.  Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie  eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die  satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine  Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder der Vereinsorgane und des  Ehrenrates sind ehrenamtlich tätig. Eine Erstattung von Auslagen findet nur nach Maßgabe des Haushaltsplanes und mit Genehmigung des Vorstandes statt. Es  darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder  durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft in anderen Organisationen

1. Der Verein ist Mitglied der zur Förderung und Durchführung des Sportes und Vereinszweckes geschaffenen Landes- und Fachverbänden.

 2. Der Verein regelt seine Angelegenheiten im Einklang mit den Satzungen und Ordnungen dieser Organisationen selbständig.

§ 4 Rechtsgrundlagen

1. Die Rechte und Pflichten der Vereinsmitglieder und -organe werden durchdiese Satzung und die folgenden Ordnungen geregelt:

A. Ehrenordnung 

B. Ehrenratsordnung 

C. Wahlordnung

2. Die Satzungen, Ordnungen und Beschlüsse der Fachverbände und Organisationen gem. § 3 Abs. (1) sind nur für die Mitglieder und Organe des Vereins verbindlich

II. Mitgliedschaft

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

 1. Die ordentliche Mitgliedschaft zum Verein kann von jeder natürlichen Person beantragt werden, die sich durch Unterschrift zu dieser Satzung mit ihren

Ordnungen bekennt (Aufnahmeantrag).

2. Juristische Personen oder Vereinigungen können eine außerordentliche undfördernde Mitgliedschaft beantragen.

3. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und nicht übertragbar. 

4. Über den Aufnahmeantrag beschließt der Vorstand. Gegen seine Entscheidung kann Beschwerde beim Ehrenrat eingelegt werden.

5. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Ersten des laufenden Kalendermonats der Annahme des Aufnahmeantrages.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet

a. durch Austrittserklärung des Mitgliedes. 

b. durch Ausschluss. 

c. mit dem Tode des Mitgliedes.

2. Eine Austrittserklärung hat in schriftlicher Form zu erfolgen. 

3. Ein Ausschluss kann ausgesprochen werden, wenn: 

a. durch den Vorstand, wenn das Mitglied grob und schuldhaft gegen die 

Satzungen und Ordnungen des Vereins oder übergeordneterOrganisationen verstößt oder die Beiträge trotz Mahnung nicht bezahlt. 

b. durch den Ehrenrat bei schwerwiegenden Verletzungen dieser Satzung mit ihren Ordnungen sowie bei Verstößen gegen Sitte, Anstand, Kameradschaft und Ehre. 

4. Gegen Entscheidungen des Vereinsvorstandes auf Ausschluss ist die Beschwerde beim Ehrenrat möglich. 

5. Die Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt oder Ausschluss berührt nicht die Verpflichtung zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages für den in der Mitglieds- und Beitragsordnung bestimmten Zeitraum.

§ 7 Kündigung der Mitgliedschaft

1. Eine Kündigung im Hauptverein und in den Sparten ist nur schriftlich zum 30. Juni oder zum 31. Dezember möglich. 

2. Zuviel eingezogene Beiträge werden erstattet. 

3. Aufnahmegebühren können nicht zurückgefordert oder auf Dritte übertragen werden.

III. Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 8 Rechte der Mitglieder

1. Alle ordentlichen Mitglieder haben im Rahmen der Satzung und ihrer Ordnung gleiche Rechte. 

2. Alle aktiven Mitglieder haben Anspruch auf die Benutzung der Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierüber getroffenen Bestimmungen. 

3. Alle Mitglieder können an den Veranstaltungen des Vereins teilnehmen und in allen Sportarten mitwirken. 

4. Der Vereinsvorstand kann für einzelne Veranstaltungen Richtlinien bestimmen, sofern dieses notwendig und zweckmäßig erscheint.

§ 9 Pflichten der Mitglieder

1. Die Satzungen, Ordnungen und Beschlüsse des Vereins und der gemäß § 3 über-geordneten Organisationen müssen befolgt werden. 

2. Kein Mitglied darf gegen die Interessen des Vereins handeln. 

3. Jedes Mitglied soll nach Kräften an der Erfüllung der Vereins- Aufgaben und -Ziele mitwirken. 

4. Jedes Mitglied ist verpflichtet am Einzugsverfahren teilzunehmen.

§ 10 Mitglieder- und Beitragsordnung

1. Die Hauptversammlung beschließt über die Höhe des Mitgliedsbeitrages, der in unterschiedlicher Form und Höhe bestimmt werden kann. 

2. Die Hauptversammlung kann in besonderen Fällen die Erhebung einer Umlage in Form von Arbeits-, Sach- oder Geldleistungen bestimmen. Die Hauptversammlung kann den Kreis der leistungs- und zahlungspflichtigen Mitglieder festlegen. 

Die von der Hauptversammlung festgesetzte Erhebung von Vereinsumlagen in besonderen Fällen beträgt in Form von Arbeitsleistung maximal 15 Std. /Jahr und bei Geld- oder Sachleistungen maximal 150,00 €/Jahr. 

3. Grundvoraussetzung für die Mitgliedschaft in einer Sparte ist die Mitgliedschaft im Hauptverein. 

4. Jedes ordentliche Mitglied ist verpflichtet, den vom Hauptverein festgelegten Grundbeitrag zu zahlen. 

5. Der von der Mitgliederversammlung beschlossene Jahresbeitrag ist am Tage des Vereinsbeitritts für das laufende Kalenderjahr fällig. Abbuchungen für fortlaufende Jahresbeiträge werden jährlich im März oder auf Beschluss der Hauptversammlung im März und September eines jeden Jahres hälftig vorgenommen. 

6. Für sehr kostenintensive Sparten können zusätzlich Beiträge und Aufnahmegebühren erhoben werden. Ihre Höhe richtet sich nach den Beschlüssen der Spartenversammlung und der Genehmigung durch die Hauptversammlung. 

7. Für Kinder und Jugendliche kann bis zur Erreichung der Volljährigkeit ein Kinderbeitrag erhoben werden.

IV. Gliederung des Vereins

§ 11 Sparten

1. Soweit zweckmäßig oder notwendig können zur Durchführung der Vereinsaufgaben nach Interesse, Sportart, Alter und Geschlecht Sparten gebildet werden. 

2. Jede Sparte wählt in der Regel einen Vorsitzenden, der zusammen mit weiteren Mitgliedern einen Ausschuss bildet, der in Übereinstimmung mit den Satzungen, Ordnungen und Beschlüssen des Vereins und der übergeordneten Organisationen die Richtlinien für die Durchführung der Veranstaltungen seiner Sparte erlassen soll. 

3. Die Wahl soll mindestens zwei Wochen vor dem Termin der Hauptversammlung erfolgen, für eine Periode bis zu zwei Jahren gelten und vom Vorstand bestätigt werden. Der Vorstand kann die Bestätigung auf die Hauptversammlung übertragen.

§ 12 Ausschüsse

1. Zur Wahrung und Durchführung besonderer Aufgaben oder in Ermangelung eines           Fachausschusses gem. § 11 können vom Vorstand Ausschüsse gebildet werden

V. Vereinsorgane

§ 13 Hauptversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Hauptversammlung, an der jedes Mitglied teilnehmen kann. Der Vorstand kann Gäste laden. 

2. Jedes ordentliche Mitglied verfügt über eine Stimme. Eine Übertragung des Stimmrechtes in Ausnahmefällen ist nur mit Zustimmung der Hauptversammlung möglich.  

3. Die Hauptversammlung soll jährlich im ersten Kalendervierteljahr stattfinden und ist vom Vorstand, unter Bekanntgabe der Tagesordnung, mindestens 14 Tage vorher durch Veröffentlichung in der Schwarmstedter Rundschau einzuberufen. 

4. Die Tagesordnung der Hauptversammlung soll mindestens umfassen: 

a. Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einberufung 

b. Feststellung der Stimmberechtigten 

c. Rechenschaftsbericht des Vorstandes und der Ausschüsse 

d. Kassenprüfbericht 

e. Beschlussfassung über die Entlastung des gesamten Vorstandes 

f. Wahlen des Vorstandes, Ehrenrates, der Kassenprüfer bei Ablauf der Amtsperiode sowie evtl. Bestätigung von Ausschussvorsitzenden und –Mitgliedern 

g. Feststellung des Haushaltsplanes und der Mitgliedsbeiträge 

h. Anträge und Beschwerden 

5. Die Hauptversammlung beschließt in allen Vereinsangelegenheiten, soweit diese nicht satzungsgemäß anderen Organen übertragen sind.

6. Anträge und Beschwerden sollen dem Vorsitzenden mit ausreichender Begründung mindestens acht Tage vor der Hauptversammlung mitgeteilt werden

7. Die Hauptversammlung wird vom Vorsitzenden oder in seiner Abwesenheit von einem seiner Stellvertreter geleitet.

8. Jede ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist beschlussfähig. Beschlüsse werden, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit gefasst. Im Falle der Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. § 21 bleibt hiervon unberührt.

9. Außerordentliche Hauptversammlungen können einberufen werden, wenn: 

a. es der Vereinsvorstand für erforderlich hält. 

b. mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder es wünscht. 

Für außerordentliche Hauptversammlungen können sich in dringenden Angelegenheiten die Einberufungs- und Antragsfrist um die Hälfte verkürzen.

10. Über jede Hauptversammlung wird eine Niederschrift (Protokoll) gefertigt, die  den Wortlaut der gefassten Beschlüsse mit dem jeweiligen Abstimmungsergebnis enthalten und vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben werden muss

§ 14 Vereinsvorstand

1. Der Verein wird gem. § 26 BGB von dem Vorsitzenden allein oder von zwei stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam vertreten. 

2. Der Vereinsvorstand führt die Beschlüsse der Hauptversammlung aus und ist für eine ordnungsgemäße Geschäftsführung verantwortlich. 

3. Der Vereinsvorstand besteht in der Regel aus: 

a. dem Vorsitzenden 

b. einem oder mehreren stellvertretenden Vorsitzenden (mind. zwei) 

c. dem Kassenwart 

d. dem Mitgliederwart 

e. dem Schrift- oder Geschäftsführer 

f. dem Sportwart 

g. dem Jugendleiter 

h. den Vorsitzenden der Ausschüsse und der Sparten

Eine Verbindung von Funktionen wie vorstehend ist zulässig. Eine Zuwahl  weiterer Mitglieder ist möglich. Die Wiederwahl ist zulässig. 

4. Beim vorzeitigen Ausscheiden oder dauernder Behinderung eines Vorstandsmitgliedes oder Ausschussvorsitzenden kann dessen Amt bis zurnächsten Hauptversammlung bzw. Wahltermin mit einem geeignet erscheinenden Vereinsmitglied kommissarisch besetzt werden.

5. Geschlossen kann der Vorstand nur auf einer Jahreshauptversammlung zurücktreten. Entsteht durch Verletzung dieser Bestimmung oder durch dauernden Ausfall von Vorstandsmitgliedern ein Notfall, so sind der verbleibende Vorstand oder bei dessen Unvermögen der Ehrenrat ermächtigt, einen kommissarischen Vorsitzenden bzw. Vorstand zu bestellen oder zu ergänzen. Der kommissarische Vorstand muss innerhalb eines Monats nach seiner Bestellung eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn nicht innerhalb der nächsten drei Monate die ordentliche Hauptversammlung (Jahreshauptversammlung) stattfindet.

VI. Sonstiges und Schlussbestimmungen

§ 15 Ehrenamt und Vergütung für Vereinstätigkeiten

1. Die Vereinsorgane und -mitglieder nehmen ihre Aufgaben grundsätzlich ehrenamtlich war.

2. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen  

Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.

3. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz (2) für hauptamtlich Tätige Vereinsangestellte trifft die Mitgliederversammlung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung. 

4. Der Hauptvorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          

 5. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.

6. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur nach vorheriger Genehmigung des Vorstandes und nur innerhalb eines Frist von drei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden. 

7. Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.  

8. Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Hauptvorstand erlassen und geändert und von der Mitgliederversammlung bestätigt wird.

§ 16 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 17 Erfüllungsort und Gerichtsstand

1. Erfüllungsort ist Lindwedel. 

2. Gerichtsstand ist der Ort, der für Lindwedel zuständigen ordentlichen Gerichte, sofern die Gesetze nicht zwingend etwas anderes bestimmen.

§ 18 Wahlen

1. Sämtliche Wahlen werden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, nach der Wahlordnung durchgeführt.  

2. Die Wahlordnung kann nur mit zwei Drittel Mehrheit der auf der Hauptversammlung abgegebenen gültigen Stimmen geändert werden.

§ 19 Ehrenrat

1. Die Mitglieder des Ehrenrates werden durch die Hauptversammlung gewählt 

2. Die Angelegenheiten des Ehrenrates werden durch die Ehrenratsordnung bestimmt. Diese kann nur mit zwei Drittel Mehrheit der auf der Hauptversammlung abgegebenen gültigen Stimmen geändert werden.

§ 20 Geschäftsführung

1. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, mit der die Durchführung seiner Aufgaben näher geregelt wird. Soweit eine Geschäftsordnung nichts anderes bestimmt, regeln die einzelnen Vorstandsmitglieder im Rahmen der Satzung und Beschlüsse die Angelegenheiten des Aufgabenreiches, für den sie von der Hauptversammlung gewählt sind, weitgehend selbständig.

2. Soweit in dringenden Fällen geboten, sowie bei etwaiger Beschlussunfähigkeit des Vorstandes, kann der Vorsitzende verbindliche Richtlinien erlassen, die alsbald durch einen ordnungsgemäßen Beschluss zu ersetzen sind. 

3. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als solche keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder der Vereinsorgane und des Ehrenrates sind ehrenamtlich tätig. Eine Erstattung von Auslagen findet nur nach Maßgabe des Haushaltsplanes und mit Genehmigung des Vorstandes statt. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Die Prüfung der Rechnungs- und Wirtschaftsführung sowie desVereinsvermögens und aller damit zusammenhängenden Angelegenheiten obliegt mindestens zwei von der Hauptversammlung zu wählenden Kassenprüfern. Diese haben der nächsten Hauptversammlung Bericht zu erstatten.

§ 21 Beschlussfassung der Vereinsorgane

1. Sämtliche Organe sind beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder, sofern die Einberufung mindestens acht Tage vorher den Organmitgliedern bekannt gemacht worden ist. Die Bestimmungen des § 13 (Hauptversammlung) bleiben hiervon unberührt.

2. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung eines Antrages. 

3. Die Abstimmung geschieht durch Handaufheben. Personenwahlen werden geheim durchgeführt, wenn es die Mehrheit wünscht. 

4. Der Vorsitzende des Organs oder Ausschusses kann die Bekanntgabe von Anträgen mindesten drei Tage vorher verlangen.

5. Über die Versammlungen insbesondere des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das die gefassten Beschlüsse mit dem Abstimmungsergebnis, Zahl und möglichst Namen der Erschienenen enthalten soll und vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben ist.

§ 22 Auflösung des Vereins

1. Ein Beschluss über die Auflösung des Vereins kann nur gefasst werden, wenn der Antrag auf Auflösung rechtzeitig gemäß § 14 bekannt gegeben worden ist und bei der Abstimmung mindestens drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder vertreten sind. Sind weniger Stimmen vertreten, ist innerhalb von zwei Wochen eine neue Hauptversammlung einzuberufen mit der gleichen Tagesordnung. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen stimmberechtigten Mitgliedern beschlussfähig. 

2. Ein Beschluss über die Auflösung des Vereins erfordert eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. 

3. Die Hauptversammlung hat zugleich über die Person oder Stelle der Abwicklung zu beschließen. 

4. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die politische Gemeinde Lindwedel oder deren Rechtsnachfolger, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports zu verwenden hat.

 

A. Ehrungsordnung 

§ 1 Allgemeines

Der Sportverein Lindwedel-Hope e. V. kann Mitglieder nach den Grundsätzen dieser Ehrungsordnung durch Ernennungen zum Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglieder oder durch Verleihung der Ehrennadel, Verdienstnadel und Leistungsnadel auszeichnen.

Für Meisterschaften mit Aufstieg können besondere Nadeln bzw. Auszeichnungen verliehen werden (Meisterschaftsnadel)

§ 2 Ernennung zum Ehrenvorsitzenden

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden, wer das Amt des Vorsitzenden mindestens 10 Jahre ununterbrochen oder 15 Jahre insgesamt verdienstvoll geführt hat und mindestens 50 Jahre alt ist. Der Ehrenvorsitzende gehört dem Vorstand mit beratender Stimme an. Es kann jeweils nur ein Ehrenvorsitzender ernannt sein und bei andauernder Verhinderung, Vereinsaustritt o.ä. durch die Mitgliederversammlung ersetzt werden.Der Ehrenvorsitzende hat die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, ist jedoch  

von der Beitragszahlung befreit und hat zu allen ordentlichen Veranstaltungen des Vereins freien Eintritt.

§ 3 Ernennung zum Ehrenmitglied

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann zum Ehrenmitglied ernannt werden, wer sich durch besondere Vereinstreue ausgezeichnet und mindestens 50 Jahre alt sowie im Besitz der goldenen Ehren- oder Verdienstnadel ist. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragszahlung befreit.

§ 4 Verleihung der Ehrennadel

Der Vorstand kann Mitglieder, die langjährig Vereinstreue bewiesen haben, mit der Ehrennadel auszeichnen, und zwar bei einer Mitgliedschaft von mindestens:

10 Jahren mit der Ehrennadel in Bronze 

20 Jahren mit der Ehrennadel in Silber 

30 Jahren mit der Ehrennadel in Gold 

jeweils gerechnet ab Vollendung des 18. Lebensjahres bzw. Beginn der stimmberechtigten Mitgliedschaft.

Für den Jugendbereich kann eine Jugendnadel verliehen werden.

§ 5 Verleihung der Verdienstnadel

1. Der Vorstand kann Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, mit der Verdienstnadel auszeichnen. In der Regel soll die Verdienstnadel in Silber eine Tätigkeit bzw. Funktion in der Vereinsarbeit von mindestens 10 Jahren oder vergleichbare Verdienste voraussetzen. Die Verdienstnadel in Gold soll in der Regel erst verliehen werden, wenn das Mitglied sich weitere Verdienste erworben hat und mindestens 5 Jahre im Besitz der silbernen Verdienstnadel ist oder sich insgesamt vergleichbare Verdienste erworben hat. 

2. Mitglieder, die besonders maßgeblich den Verein, seine Zielsetzungen gefördert, oder als Repräsentant gewirkt haben, können auf Beschluss des Vorstandes oder der Hauptversammlung besonders geehrt werden.

§ 6 Verleihung der Leistungsnadel

Der Vorstand kann Mitglieder für besondere sportliche Leistungen und Aktivitäten mit der Leistungsnadel auszeichnen.

die Leistungsnadel in Bronze setzt mindestens 10 Jahre Aktivität voraus 

die Leistungsnadel in Silber setzt mindestens 20 Jahre Aktivität voraus 

die Leistungsnadel in Gold setzt mindestens 30 Jahre Aktivität voraus 

oder vergleichbare Einzelleistungen wie z. B. 250/500/750 Spielereinsätze bzw. eine entsprechende Teilnahme an Auswahlspielen, Leistungskadern. Der Jugendbereich wird angerechnet.

§ 7 Urkunden

Über die Ernennungen und Auszeichnungen werden Urkunden ausgehändigt.

 

B. Ehrenratsordnung 

§ 1 Aufgaben des Ehrenrates

Der nach § 19 der Satzung zu wählende Ehrenrat hat folgende Aufgaben: 

zu schlichten bei Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten im Zusammenhang mit der Vereinszugehörigkeit, soweit sich nicht die Zuständigkeit einer sportgerichtlichen Instanz oder Schiedsstelle übergeordneter Organisationen ergibt

festzustellen, ob ein Mitglied sich eines groben Verstoßes gegen die Satzung oder auf ihr beruhender Ordnungen und Beschlüsse schuldig gemacht hat

zu entscheiden über Beschwerden gegen Beschlüsse des Vorstandessoweit dieses in der Satzung vorgesehen ist

§ 2 Zusammensetzung

Der Ehrenrat besteht aus einem Vorsitzenden und mindestens zwei Beisitzern. Die Mitglieder des Ehrenrates dürfen nicht zugleich Mitglieder eines anderen Vereinsorganes sein. Der Vorsitzende bestimmt für den Fall seiner Verhinderung einen Beisitzer als Vertreter, ferner einen Protokollführer.

§ 3 Tätig werden des Ehrenrates

1. Der Ehrenrat wird auf Antrag tätig. Soweit Nichtmitglieder am Verfahren  

beteiligt sind, müssen sich diese vorher dessen Entscheidung unterwerfen 

2. Im Falle der Beschwerde gegen einen Vorstandsbeschluss muss der Antrag auf Durchführung des Ehrenratsverfahrens innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung vom betroffenen Mitglied beim Ehrenrat eingegangen sein 

3. In allen anderen Fällen muss ein Antrag auf Durchführung des Ehrenratsverfahrens innerhalb eines Monats ab dem Zeitpunkt gestellt werden, zu dem Anlass gegeben war 

4. Nach einem Jahr ab Zeitpunkt des Vorfalles wird der Ehrenrat deshalb nicht mehr tätig

§ 4 Verfahren

1. Der Antrag auf Durchführung des Ehrenratsverfahrens soll in zweifacher schriftlicher Ausfertigung ausreichend begründet, dem Vorsitzenden des Ehrenrates eingereicht werden. Von dem Antrag ist eine Ausfertigung dem betroffenen Mitglied oder Vereinsorgan zur Stellungnahme innerhalb einer angemessenen Frist übermitteln.                                                                                     

 2. Nach ausreichender Vorbereitung hat der Ehrenratsvorsitzende einen Termin zur mündlichen Verhandlung anzuberaumen, zu dem die Beteiligten und etwaige Zeugen zu laden sind. Eine mündliche Verhandlung kann entfallen, wenn derEhrenrat und die Beteiligten damit einverstanden sind

3. Die Ladungsfrist soll mindestens zwei Wochen betragen 

4. Die Verhandlungen des Ehrenrates sind nicht öffentlich Sie finden auch statt wenn ein Beteiligter trotz rechtzeitiger Ladung ohne ausreichende Entschuldigung fehlt

5. Ein Beteiligter kann sich vor und in der Verhandlung nur des Beistands eines anderen Mitglieds bedienen 

6. In der mündlichen Verhandlung wie im schriftlichen Verfahren wird zunächst über die Zuständigkeit des Ehrenrates und etwaige Einwendungen entschieden. Sodann sind Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten zu schlichten bzw. die Berechtigung erhobener Anschuldigungen oder Beschwerden festzustellen

§ 5 Beschlussfähigkeit des Ehrenrates

1. Der Ehrenrat entscheidet nach Anhörung aller Beteiligten mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung eines Antrages 

2. Der beschließende Ehrenrat muss aus mindestens dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern bestehen

§ 6 Entscheidungen

1. Der Ehrenrat entscheidet, wenn kein gütlicher Vergleich zu erreichen war, durch Schiedsspruch. 

2. Der Schiedsspruch kann lauten:

a. auf Zurückweisung des Antrages 

b. auf Erkennung des Antrages auch unter Abänderung zu Gunsten des Betroffenen 

c. auf Verwarnung, einfachen oder strengen Verweis 

d. auf Ausschluss aus dem Verein oder einem Vereinsamt 

3. Maßnahmen zu Abs.(2) dürfen entsprechende Bestimmungen übergeordneter Organisationen nicht überschreiten 

4. Die Entscheidungen des Ehrenrates sind schriftlich zu begründen und den Beteiligten zuzustellen, wenn diese nicht auf eine Zustellung verzichten. Die urschriftliche Ausfertigung der Entscheidung ist von den Mitgliedern des beschließenden Ehrenrates zu unterschreiben und dem Vereinsvorsitzenden zur Aufbewahrung über fünf Jahre zu übergeben 

5. Die Entscheidung des Ehrenrates ist endgültig. Eine weitere Beschwerde oder Berufung in der Sport- bzw. Schiedsgerichtsbarkeit ist nur gegeben, wenn gegen die Satzung oder Ordnung der übergeordneten Organisation verstoßen wurde oder der Ehrenrat aus besonderem Grunde ein weiteres Rechtsmittel ausdrücklich zulässt. Dieses muss dann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung der Entscheidung des Ehrenrates eingelegt werden.

§ 7 Kosten

1. Die Anrufung sowie das Verfahren des Ehrenrates ist kostenfrei 

2. Entstehende Kosten durch Ladung von Zeugen können den Beteiligten ganz oder teilweise auferlegt werden 

3. Mitglieder des Vereins haben keinen Anspruch auf Erstattung von Auslagen als Beteiligte oder Zeugen

 

C. Wahlordnung 

§ 1 Wahlleitung

1. Für die Wahl des Vereinsvorsitzenden bestimmt die Mehrheit der Stimmberechtigten einen Wahlleiter und Protokollführer 

2. Im übrigen ist der Vereinsvorsitzende Wahlleiter 

3. Der Wahlleiter darf selbst nicht bei der Wahl kandidieren

§ 2 Abstimmung

1. Vor Beginn der Wahl sind die stimmberechtigten festzustellen und die Zahl der vertretenden Stimmen bekannt zugeben 

2. Personenwahlen erfolgen geheim, wenn ein vor der Wahl zu stellender Antrag auf offene Abstimmung nicht ohne Widerspruch angenommen wird 

3. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit eine Stichwahl

 4. Das jeweilige Abstimmungsergebnis ist mit der Zahl der Ja- und Nein-Stimmen sowie der Enthaltungen zu protokollieren. Bei Beanstandungen findet eine Überprüfung durch ein Ehrenratsmitglied oder einem Kassenprüfer an Ort und Stelle statt. Danach werden die Stimmzettel vernichtet

§ 3 Wahlperioden

1. Die Mitglieder des Vereinsvorstandes werden jeweils auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Bei Ersatzwahlen infolge Ausscheidens gilt die Wahl für die noch nicht abgelaufene Periode  

2. Die Kassenprüfer werden auf die Dauer bis zu zwei Jahren gewählt. Eine erneute Wahl ist erst möglich, wenn der Kassenprüfer mindestens ein Jahr aus diesem Amt ausgeschieden war 

3. Die Mitglieder des Ehrenrates werden auf die Dauer bis zu drei Jahren gewählt.Jährlich scheiden die Mitglieder aus, deren Amtszeit abgelaufen ist. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Ehrenratsmitglieder sollen kein anderes Vereinsamt innehaben und möglichst über 40 Jahre alt sein.

- ENDE-

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